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Klein, kleiner, nano!

Hectorianerinnen und Hectorianer untersuchen Grundlagen und Anwendungen der Nanotechnologie.

Das Thema Nanotechnologie interessiert: 19 Hectorianerinnen und Hectorianer aus Heidelberg, Karlsruhe und Pforzheim beschäftigen sich im Modul unter Begleitung von Kursleiter Dietmar Gruber und Norbert Krieg mit Grundlagen und Anwendungen der Nanotechnologie.

Nachdem sie in der ersten Sitzung Nanoteilchen aus Ruß selbst hergestellt und deren Oberfläche-Volumenverhältnis im Vergleich zu Salzkörnchen berechnet haben, standen in den folgenden Sitzungen grundlegende Experimente zur Nanotechnologie auf dem Programm. An verschiedenen Stationen untersuchten sie u. a. den Salvinia-Effekt, der Schiffe reibungsfreier durch das Wasser gleiten lässt, den Flip-Flop-Effekt bei Farben oder Lacken, den Gecko-Effekt, dank derer die kleinen Reptilien Wände hochlaufen können oder Stoffe wie Aerogele, Superabsorber, Materialien mit Formgedächtnis oder alukaschierte Hochleistungsdämmstoffe.

In den folgenden Sitzungen bereiten die Hectorianerinnen und Hectorianer der Jahrgänge H14 - H16 Vorträge zu unterschiedlichen Aspekten aus dem Gebiet der Nanotechnologie vor, wie z. B. deren Anwendungsmöglichkeiten bei Nanomotoren, in der Nanomedizin oder bei der Physik der Wellen sowie spezielle Diagnoseverfahren wie Rasterkraft-, Transmissionselektronen- oder Rastertunnelmikroskopie.

Ende März steht eine Exkursion zu Physik Instrumente auf dem Programm. Das Waldbronner Unternehmen ist führend auf dem Gebiet der Nanopositioniertechnik.
Was es dort zu sehen gibt? Wir werden berichten!

Foto: Gruber