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Start up!

KA 16 "pitcht" Ergebnisse ihres Start-up-Projektes.

Stell dir vor, Du bist unterwegs und der Akku deines Smartphones ist leer. Die Powerbank ist wahlweise nicht geladen oder liegt zu Hause.  Felix, Lasse und Rouven haben dieses Problem selbst schon erlebt und sich darüber geärgert. Ihre Lösung: Eine Powerbank-Leihstation!

Im Projekt "Start up" haben die Hectorianer*innen des Kurses KA 16 potentielle Probleme identifiziert, innovative Lösungen entwickelt und ihre Markttauglichkeit getestet. Dabei entstanden Produkte wie eine kalenderunterstützte Verabredungs-App für Freunde, die Idee für den sensorgesteuerten Müllsortierer "iBin" oder der "BePo" - eine Regenhose, die direkt am Fahrradlenker befestigt ist und das lästige An- und Ausziehen der Regenkleidung erleichtern soll. Ihre Ergebnisse präsentierten die 9. Klässler ihren Familien, Kursleitern und Geschäftsleitung des Hector Seminars.

Ob für die entwickelten Produkte ein Markt besteht, haben die Gruppen, die im Projekt auch eine Kosten- und Gewinnanalyse durchgeführt haben, über selbst gestaltete Webseiten überprüft. Potentielle Interessenten wurden dabei auf eine Umfrage weitergeleitet, über die die Produktentwickler weitere Informationen über Kundeninteressen oder zur Preisgestaltung gewinnen können. Ein Vorgehen, das bei Start ups üblich ist, wie Caroline Aechtler, Projektleiterin bei Next Entrepreneur, die das Projekt gemeinsam mit Roger Zimmermann und den Kursleitern Dietmar Gruber und Thomas Knecht begleitet hat, betont. 

Während einige Ideen sich noch in der Startphase befinden, existiert für die Powerbank-Leihstation bereits ein Prototyp, mit dem Felix, Lasse und Rouven die Funktionsweise demonstrieren können. Die Jury zeigte sich beeindruckt von Idee, Umsetzung und Präsentation und zeichnete sie als bestes Start up-Projekt aus. Und wer weiß - vielleicht steht eine solche Ladestation schon bald in Karlsruhe, ein "BePo" radelt an ihnen vorbei, ihr Müll sortiert sich wie von "Sensorhand" oder Freunde schicken ihnen einen link zur Verabredungs-App.

Wir sind gespannt!

Fotos: A. Richert